Negatives Screening
Beim negativen Screening sollen Unternehmen, die auf ethischer und sozialer Ebene fragwürdigen Tätigkeiten nachgehen, wie zum Beispiel der Produktion von Waffen, dem Herstellen von alkoholischen Getränken oder Zigaretten, ausgeschlossen werden.
Es werden zwei Formen von negativem Screening unterschieden. Bei dem normenbasierten Screening werden Investments ausgeschlossen, die nicht konform zu internationalen Normen und Standards sind. Eine weitere Form des negativen Screenings besteht im Ausschluss aller Unternehmen, die fossile Brennstoffe fördern oder mit ihnen handeln, sowie von Unternehmen, die für hohe CO2-Emissionen verantwortlich sind.
Positives Screening
Beim positiven Screening sollen Unternehmen ausgewählt werden, die durch ein pro-aktives Verhalten in Bezug auf Nachhaltigkeit hervorstechen und durch außergewöhnliche ökologische und soziale Innovationsstärke auffallen.
Best-in-Class Ansatz
Beim Best-in-Class Ansatz werden nach ökologischen und sozialen Kriterien die nachhaltigsten Unternehmen der jeweiligen Branchen herausgefiltert. Im Gegensatz zum positiven Screening wird hier nach Branchen aufgeteilt, wobei alle Branchen berücksichtigt werden. Bei dem Best-in-Best-Classes-Konzept werden hingegen nur die besten Unternehmen nachhaltiger Branchen berücksichtigt.
Engagement Ansatz
Der Engagement Ansatz steht für ein aktives Aktionärsverhalten. Der Anteilseigner versucht durch aktives Mitwirken Einfluss auf soziale und ökologische Entscheidungen des Unternehmens zu nehmen.
Abstrafung
Anleger können Unternehmen wegen ihrer nicht-nachhaltigen Aktivitäten abstrafen, indem sie ihre Anteile verkaufen. Gegebenenfalls können solche Desinvestitionen den Börsenwert beeinflussen und sogar die Kapitalbeschaffung der betroffenen Unternehmen erschweren.
Technologieansatz
Beim Technologieansatz werden vom Anleger Pionierunternehmen aus den Bereichen erneuerbare Energien und Umweltschutz ausgewählt. Da es sich hier oft um hochtechnologische Start-Ups handelt, sollte der Anleger das womöglich hohe Risiko bei seiner Investitionsentscheidung berücksichtigen.